Bundesland

Berlin

Landeshauptstadt: Berlin · 3.670.000 Einwohner

Ein Stadtstaat auf Sand mit kontinentalem Trockenklima im Berliner Urstromtal.

USDA-Klimazone
7a–7bWinterhärte
Jahresniederschlag
591 mmDWD-Mittel
Klimatyp
Kontinental — trockene, heiße Sommer, kalte Winter
Berlin ist als Stadtstaat klimatisch und geologisch einheitlicher als die größeren Bundesländer. Genau diese Einheitlichkeit prägt jedoch die spezifische Herausforderung für Gärten: sandige Böden, kontinentales Trockenklima und eine der trockensten Stadtregionen Deutschlands. Mit nur 591 mm Jahresniederschlag liegt Berlin deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 771 mm. Ein effektives Bewässerungsmanagement ist daher für viele Pflanzen entscheidend. Die geologische Basis ist das Berliner Urstromtal, eine eiszeitliche Schmelzwasserrinne, die vor 12.000 Jahren entstand und den Untergrund mit sandigen Schmelzwasserablagerungen prägt.agerungen prägt. Diese sandigen Böden haben einen riesigen Vorteil: Sie erwärmen sich im Frühjahr schnell und bieten ideale Bedingungen für trockenheitstolerante Pflanzen aus dem Prärien-Stil von Piet Oudolf. Die berühmten Beete in den Berliner Parks (Park am Gleisdreieck, Tempelhofer Feld) demonstrieren diesen Stil.

Dominante Bodentypen

Bodenkarte: Sand und sandiger Lehm aus glazifluvialen Ablagerungen, lokal Geschiebemergel im Norden, Auelehm an Spree/Havel

Die BGR-Bodenkarte zeigt die genaue Bodenverteilung pro Stadt und Adresse. → Mehr über deutsche Bodentypen

Pflanzempfehlung für Berlin

Zu den Präriestauden zählen beispielsweise Echinacea, Stipa, Sedum, Salvia, Achillea und Perovskia. Mediterrane Halbsträucher wie Lavendel gedeihen problemlos. Im Halbschatten unter alten Bäumen gedeihen Geranium und Astilbe, wobei der Boden verbessert werden muss.

Städte in Berlin

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3.669.491 Einwohner

Häufig gestellte Fragen

Warum ist Berlin so trocken?
Berlin liegt im Regenschatten: Die feuchten Westwinde verlieren über Norddeutschland viel Feuchtigkeit, bevor sie die Stadt erreichen. Hinzu kommt der kontinentale Einfluss (Hochsommerstürme bringen wenig Regen). Der Klimawandel verschärft diesen Trend zusätzlich.
Welche Pflanzen funktionieren NIE in Berlin?
Pflanzen, die eine hohe Bodenfeuchtigkeit benötigen: Astilben im Sonnenbeet, Funkien in praller Sonne, Rhododendren auf sandigem Boden ohne Bodenverbesserung und Hortensien als Solitär ohne regelmäßige Bewässerung.
Wann ist Pflanzzeit für Berlin?
September/Oktober ist optimal, da der Boden noch warm ist und es ausreichend Herbstregen für das Wurzelwachstum gibt. Der Frühling (April) ist ebenfalls gut. Eine Pflanzung im Hochsommer ist nur mit regelmäßiger Bewässerung in den ersten sechs Wochen möglich.
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