Im Dezember gibt es im Garten wenig zu tun, aber das Richtige: Schneiden Sie Obstbäume an einem trockenen, frostfreien Tag, pflanzen Sie nur, wenn der Boden weder gefroren noch nass ist, schützen Sie Töpfe und den Außenwasserhahn vor Frost und lassen Sie Laub, Stängel und Samenstände für die Tiere stehen. Was Sie tun können und was nicht, hängt im Dezember mehr von Ihrem Boden ab als vom Datum: Auf Sand können Sie oft noch pflanzen, nassen Ton und Moor lassen Sie in Ruhe.
Was ist im Dezember auf Ihrem Boden anders?
Wählen Sie Ihren Boden:
Sand: gefriert schnell und taut auch schnell wieder auf. An einem milden Tag können Sie noch pflanzen oder vergessene Zwiebeln setzen. Lassen Sie die Mulchschicht liegen: Sand wird im Winter am schnellsten ausgewaschen.
Lehmiger Sand: kommt fast immer gut durch den Winter. Die eigentliche Dezemberaufgabe: Prüfen Sie nach Sturm und Frost, ob Neupflanzungen noch fest stehen, und drücken Sie hochgefrorene Pflanzen vorsichtig wieder an.
Lehm und Löss: Nach starkem Regen verschlämmt die Oberfläche und bildet eine Kruste. Lassen Sie die Mulchschicht liegen und betreten Sie nassen Boden nicht, denn Lehm und Löss verdichten schnell unter den Füßen.
Ton: Ton und Frost sind Freunde, denn der Frost zerlegt die Schollen in feine Krümel (Frostgare). Betreten Sie nassen Ton nicht: Jeder Schritt verdichtet den Boden für Monate. Legen Sie Kompost obenauf und lassen Sie den Winter arbeiten.
Moor: Frost kann Pflanzen aus dem Boden heben. Gehen Sie nach einer Frostperiode das Beet ab und drücken Sie hochgefrorene Pflanzen vorsichtig wieder an. Ansonsten ist Ruhe die beste Pflege, die Moor bekommen kann.
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1 Kann man im Dezember noch schneiden?
Ja, an einem trockenen Tag ohne Frost: Apfel- und Birnbäume sowie laubabwerfende Ziersträucher, die zu dicht werden. Lassen Sie Frühjahrsblüher wie Forsythien stehen (sonst entfernen Sie die Blütenknospen), ebenso Birke, Walnuss und Ahorn, die beim Schnitt im Winter bluten; einen Japanischen Ahorn schneiden Sie höchstens im Juli oder August. Pflaume und Kirsche schneiden Sie besser im Sommer.
Sandboden und lehmiger Sand: Der Boden trocknet schnell ab, also ist jeder trockene Tag ohne Frost ein Schnitttag.
Lehm und Löss: Bleiben Sie bei Nässe vom Boden unter dem Baum fern; Lehm und Löss verdichten schnell unter den Füßen.
Ton und Moor: Schneiden Sie vom Weg oder von einem Brett aus, damit Sie den nassen Boden unter dem Baum nicht festtreten.
2 Kann man im Dezember noch pflanzen?
Ja, solange der Boden weder gefroren noch nass ist. Bäume, Sträucher, Rosen und Hecken als wurzelnackte Ware und vergessene Tulpenzwiebeln können an einem frostfreien Tag in die Erde; drücken Sie die Erde um die Wurzeln gut an.
Sandboden: Hier können Sie am längsten pflanzen. Der Boden trocknet nach Regen schnell ab und taut schnell auf.
Lehmiger Sand: bleibt lange bearbeitbar. Pflanzen Sie an einem frostfreien Tag und prüfen Sie nach Sturm, ob die Neupflanzung noch fest steht.
Lehm und Löss: Pflanzen Sie nur, wenn der Boden nicht nass ist; sonst warten Sie bis zum Frühjahr.
Tonboden: Pflanzen Sie nur, wenn die Erde nicht am Spaten klebt.
Moorboden: Pflanzen Sie nur dort, wo kein Wasser steht. Ist der Boden durchnässt, warten Sie bis zum Frühjahr.
3 Wie schützt man den Garten im Dezember vor Frost?
Die meisten Pflanzen im Freiland sind winterhart und brauchen nichts. Töpfe und junge Pflanzungen sind eher gefährdet, denn die Erde im Topf gefriert viel schneller: Stellen Sie Töpfe an die Hauswand und auf Füße und nehmen Sie die Untersetzer weg. Legen Sie Vlies nur vorübergehend bei strengem Frost auf, lassen Sie den Außenwasserhahn leerlaufen und betreten Sie den Rasen bei Reif nicht.
Sandboden: Der Boden gefriert schneller und tiefer, aber trocken. Eine Laubschicht über dem Beet hält die Wurzeln wärmer.
Lehmiger Sand: kommt fast immer gut durch den Winter. Eine Laubschicht über dem Beet genügt.
Lehm und Löss: Die meisten Pflanzen kommen hier gut durch den Winter. Achten Sie vor allem auf Töpfe und junge Pflanzungen.
Ton und Moor: Nasser Frost ist hier am tückischsten. Wasser um die Wurzeln gefriert, und Pflanzen wie Lavendel vertragen das schlecht.
4 Was macht man im Dezember mit dem Gartenteich?
Halten Sie eine Stelle der Wasserfläche mit einem Eisfreihalter oder einem schwimmenden Stück Styropor eisfrei, damit Gase aus faulendem Laub entweichen können. Hacken Sie nie ein Loch ins Eis: Der Schlag schreckt Fische und Frösche in der Winterruhe auf. Schalten Sie Springbrunnen und Bachlauf ab, denn sie kühlen das tiefere Wasser ab, in dem die Fische überwintern.
5 Wie hilft man Tieren im Winter im Garten?
Lassen Sie Laub unter Sträuchern liegen und schichten Sie Schnittgut zu einem lockeren Reisighaufen für Igel, Insekten und Frösche. Lassen Sie Stängel und Samenstände bis März stehen, etwa vom Sonnenhut und vom Chinaschilf: Vögel fressen die Samen, und Insekten überwintern in den hohlen Stängeln. Hängen Sie Meisenknödel ohne Netz auf.
Sandboden und lehmiger Sand: Laub, das liegen bleibt, ist auch die Winternahrung des Bodens. Sand wird im Winter am schnellsten ausgewaschen.
Lehm und Löss: Laub und Stängel, die liegen bleiben, schützen die Oberfläche davor, dass Regen sie verschlämmt.
Ton und Moor: noch ein Grund, wenig aufzuräumen. Je weniger Sie den nassen Boden betreten, desto besser bleibt die Struktur.
6 Welche Gartenarbeiten stehen im Dezember noch an?
Reinigen Sie das Werkzeug, bevor Sie es wegräumen: Erde abbürsten, trocknen, Gartenscheren schärfen und leicht einfetten gegen Rost. Leeren Sie Gartenschläuche und lagern Sie sie frostfrei. Und planen Sie das Frühjahr: Wo blieb es kahl, wo fehlte Höhe?
Sandboden und lehmiger Sand: An einem milden Tag können Sie noch draußen arbeiten. Im März ist Sand auch der Boden, auf dem Sie als Erstes säen können.
Ton, Lehm und Löss: Der Dezember ist ein Monat für die Arbeit am Schreibtisch. Den Boden lassen Sie in Ruhe, den Plan machen Sie auf Papier.
Moorboden: Ruhe ist die beste Pflege. Prüfen Sie nach einer nassen Woche nur, ob das Beet nicht unter Wasser steht.
Häufige Fragen zum Garten im Dezember
Kann man im Dezember noch schneiden?
Ja, an einem trockenen Tag ohne Frost können Sie Apfel- und Birnbäume sowie laubabwerfende Ziersträucher schneiden. Schneiden Sie keine Frühjahrsblüher wie Forsythien, sonst verschwinden die Blütenknospen. Birke, Walnuss und Ahorn bluten beim Schnitt im Winter und Frühjahr, und Pflaume und Kirsche schneiden Sie besser im Sommer.
Kann man im Dezember noch pflanzen?
Ja, solange der Boden weder gefroren noch nass ist. Bäume, Sträucher und Hecken als wurzelnackte Ware sowie vergessene Tulpenzwiebeln können noch in die Erde. Auf Sand geht das am längsten; auf nassem Ton, Moor und Löss warten Sie besser, bis der Boden trockener ist.
Was macht man im Winter im Garten?
Im Winter lassen Sie den Garten vor allem in Ruhe: Stängel, Samenstände und Laub bleiben als Unterschlupf für Tiere stehen. Sie schneiden Obstbäume an frostfreien Tagen, schützen Töpfe und den Außenwasserhahn vor Frost, halten eine Stelle im Teich eisfrei und reinigen Ihr Werkzeug. Das Frühjahr planen Sie auf Papier.
Muss man Pflanzen im Dezember vor Frost schützen?
Die meisten Pflanzen im Freiland nicht. Töpfe, junge Pflanzungen und nicht ganz winterharte Pflanzen sind eher gefährdet. Stellen Sie Töpfe an die Hauswand und auf Füße und legen Sie Vlies nur vorübergehend bei strengem Frost auf. Auf nassem Ton und Moor ist nasser Frost das größte Risiko.
Was macht ein Gärtner im Winter?
Ein Gärtner schneidet im Winter Obstbäume und Sträucher, pflanzt wurzelnackte Bäume und Hecken, solange der Boden es zulässt, pflegt das Werkzeug und plant das Frühjahr. Auf nassem Ton und Moor bleibt auch ein Gärtner aus dem Beet, um die Bodenstruktur zu schonen.
Jeden Monat das für Ihre Pflanzen auf Ihrem Boden, mit einer Frostwarnung, wenn es nötig ist
Dieser Artikel zeigt, was im Dezember auf jedem Boden ansteht. Mein Gartenjahr schaut auf Ihren Garten: welche Ihrer Pflanzen an Ihrer Adresse in diesem Monat Aufmerksamkeit brauchen, und eine Mail genau dann, wenn Frost kommt, der für Ihre Pflanzen zählt.
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