Englische Rosen in voller Blüte in einem deutschen Garten
Gartenberatung nach Maß

Rosengarten anlegen

Bevor Sie kaufen — welche Rose passt zu Ihrem Boden?

Rosen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen Deutschlands. Doch nicht jede Rose gedeiht in jedem Garten. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Boden, der Sonneneinstrahlung und Ihrem Gartenstil ab.

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Die 5 Rosentypen erklärt

Welcher Rosentyp passt zu Ihrem Garten?

In deutschen Gärten begegnen Ihnen fünf Haupttypen. Jeder Typ stellt andere Ansprüche — und kommt an anderen Standorten am besten zur Geltung.

Englische Rose
David Austin Rosen
Die romantische Wahl — dicht gefüllte Blüten, intensiver Duft, durchgehende Blüte von Juni bis Oktober. Sie benötigt mehr Aufmerksamkeit: jährlicher Rückschnitt und kräftige Düngung. Ideal für Beete in voller Sonne mit nährstoffreichem Boden.
Volle SonneJuni – Oktober80–150 cm
Kletterrose
Rosa climber
Für Mauern, Zäune und Pergolen. Sie kann 3 bis 6 Meter hoch werden. Je nach Sorte blüht sie ein- oder zweimal pro Jahr. Sie braucht eine stabile Rankhilfe und einen jährlichen Rückschnitt.
Sonne bis HalbschattenJuni – Aug.300–600 cm
Strauchrose
Rosa shrub
Der robuste Allrounder. Pflegeleicht, ausgesprochen widerstandsfähig gegen Krankheiten und mit anhaltender Blüte. Ideal als Solitär oder im gemischten Staudenbeet. Viele Sorten gedeihen auch im Halbschatten.
Sonne bis HalbschattenJuni – Okt.100–200 cm
Bodendeckerrose
Rosa groundcover
Niedriger, breit ausladender Wuchs. Ideal für Böschungen, Beeteinfassungen oder als pflegeleichter Bodendecker. Flower Carpet ist die bekannteste Sorte — ausgesprochen widerstandsfähig gegen Krankheiten.
SonneJuni – Okt.40–60 cm
Stammrose
Rosa standard
Eine Rose auf einem Hochstamm — klassisch und formal. Ideal in Kübeln auf der Terrasse oder als Akzent in einem strengen Garten. Sie benötigt in harten Wintern einen Winterschutz.
Volle SonneJuni – Sept.80–120 cm Stamm
Beetrose
Rosa floribunda
Viele kleinere Blüten in Dolden — enorme Blütenfülle. Robust und durchgehend blühend, weniger anspruchsvoll als großblumige Rosen. Ideal für Farbe über einen langen Zeitraum.
Volle SonneJuni – Okt.60–100 cm
Boden & Standort

Die richtige Rose für Ihren Boden

Rosen sind anspruchsvoll, was den Boden betrifft. Sie lieben nährstoffreichen, leicht kalkhaltigen Boden mit ausgeglichenem Wasserhaushalt — nicht zu trocken, nicht zu nass.

Lehmboden
Hervorragend
Lehm ist von Natur aus nährstoffreich und speichert Feuchtigkeit. Geben Sie Kompost hinzu, um die Struktur zu verbessern. Ideal für Strauchrosen und David Austin Rosen.
Sandboden
Bodenverbesserung nötig
Arbeiten Sie großzügig Kompost und Kuhmist in den Boden ein (mindestens 40 l pro m²). Wählen Sie robuste Strauchrosen oder Bodendeckerrosen.
Moorboden
Bedingt geeignet
Für die meisten Rosen zu sauer. Geben Sie Kalk hinzu, um den pH-Wert auf 6–6,5 anzuheben. Wählen Sie widerstandsfähige Strauchrosen.
Auenlehm
Ideal
Reicher, leicht kalkhaltiger Auenlehm ist der Traumboden für Rosen. Es ist kaum Bodenverbesserung nötig.

Gartenzen Empfehlung: „Die Rose ist die einzige Gartenpflanze, für die es sich wirklich lohnt, ein Pflanzloch von 50×50×50 cm auszuheben und vollständig mit verbessertem Boden zu füllen. Diese Investition von einer Stunde Arbeit zahlt sich in Jahren besserer Blüte aus. Überspringen Sie diesen Schritt nicht."

Hervorgehoben

David Austin Rosen — die meistgesuchte Rosensorte

Englische Rosen für Ihr Beet

David Austin Rosen verbinden den Duft und die Blütenform alter Rosen mit der durchgehenden Blüte moderner Sorten. Sie sind anspruchsvoller als andere Rosen, doch die Belohnung ist enorm. Lesen Sie alles über die besten Sorten, den richtigen Pflanzzeitpunkt und welche David Austin Rose zu Ihrem Boden passt.

Mehr über David Austin Rosen lesen →
Häufige Fehler

Warum Ihre Rosen nicht blühen

Zu wenig Sonne
Die meisten Rosen benötigen mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag. Im Schatten wachsen sie zwar, blühen jedoch kaum und sind anfälliger für Pilzkrankheiten.
Falscher oder fehlender Rückschnitt
Ein Rückschnitt im März fördert neues Wachstum und reiche Blüte. Schneiden Sie bis knapp über ein nach außen gerichtetes Auge zurück. Ohne Schnitt entstehen lange, schlaffe Triebe mit wenigen Blüten.
Zu wenig Dünger
Rosen sind Starkzehrer. Beginnen Sie im Frühjahr mit Rosendünger und düngen Sie im Juli nach. Ohne zusätzliche Nährstoffe erschöpfen sie sich und blühen immer weniger.
Nachpflanzung auf altem Rosenboden
Werden Rosen an einem Standort gepflanzt, an dem zuvor bereits Rosen standen, entsteht „Bodenmüdigkeit" — die neue Rose wächst schlecht. Tauschen Sie den Boden aus oder wählen Sie einen neuen Standort.
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