Lössboden findet sich in Deutschland vor allem in den fruchtbaren Lössbörden — von der Magdeburger und Hildesheimer Börde bis zur Kölner Bucht — und gehört zu den fruchtbarsten Böden überhaupt. Löss besteht aus feinen, vom Wind abgelagerten Teilchen: Der Boden ist tief, locker, nährstoffreich und hält Feuchtigkeit gut, ohne zu verdichten. Für eine Hecke ist das nahezu ideal — vergleichbar mit Lehm, aber noch tiefer durchwurzelbar.
Das bedeutet, dass Sie auf Löss, ähnlich wie auf Lehm, fast frei wählen können: Von Thuja und Kirschlorbeer bis Hainbuche, Eibe und Liguster gedeiht hier alles. Der einzige echte Punkt ist Erosion: An Hängen kann unbedeckter Löss weggespült werden. Eine Hecke wirkt dem gerade entgegen, sofern Sie den Boden während der Anpflanzung mit Mulch abdecken. Unten die vollständige Rangfolge für Lössboden.

Der Boden ist durchlässig, kalkhaltig und kann Feuchtigkeit speichern, ohne nass zu sein. Das ist optimal für Eiben.
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Der Boden ist durchlässig, kalkhaltig und kann Feuchtigkeit speichern, ohne nass zu sein. Das ist optimal für Eiben.
Die Hainbuche verträgt den kalkreichen Lössboden mühelos, was bei der Rotbuche schon herausfordernder ist. Auf Löss ist die Hainbuche die ikonische Hecke deutscher Landgüter.
Tief und fruchtbar – hier erreicht der Liguster sein maximales Format.
Die portugiesische Lorbeerkirsche verträgt kalkreichen Löss ohne Chlorose. Das ist der wichtigste Grund, sie statt Kirschlorbeer auf diesem Boden zu wählen.
Dies ist der klassische Boden der Rotbuchenhecken in Mitteldeutschland. Er ist tief, kalkhaltig und kann Feuchtigkeit speichern, ohne nass zu sein. Optimal.
Der Boden ist tief, fruchtbar und speichert Feuchtigkeit. Optimal für Thuja.
Tief und durchlässig – die Ölweide verträgt kalkreichen Lössboden ohne Chlorose.
Die Photinia verträgt kalkhaltiges Gießwasser besser als der Kirschlorbeer, sodass kein Chlorose-Risiko besteht.
Das funktioniert prima – kalkhaltiger Boden ist für Leylandii kein Problem. Tiefer Boden unterstützt das schnelle Wachstum.
Tief und feuchtigkeitsspeichernd funktioniert prima. Es ist jedoch etwas weniger feuchtigkeitsspeichernd als Lehm.
Oft kalkhaltig (pH > 7) – erhöhtes Risiko für Chlorose. Testen Sie den pH-Wert. Bei einem Wert über 7,2 sollten Sie Torf oder Säuerungsmittel einarbeiten oder eine andere Alternative wählen.
Löss ist oft kalkhaltig, was bei Kirschlorbeer zu Chlorose (gelbes Laub mit grünen Adern) führen kann. Testen Sie den pH-Wert. Liegt er über 7,2, wählen Sie eine andere Alternative oder arbeiten Sie Säuerungsmittel (Torf, Eisenchelat) ein.
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